Ein Thema kann als ein vorgefertigtes Grafikpaket definiert werden, das verwendet wird, um das Aussehen bestimmter Software anzupassen. Dies kann auf alles angewendet werden, von Betriebssystemen (zB Windows) bis hin zu Blogging-Schnittstellen (zB WordPress). Mit dem Themenwechsel gehen in der Regel viele Veränderungen einher; Es gibt jedoch einige Themen, die nur die Anpassung bestimmter Teile ermöglichen. In WordPress können Sie beispielsweise ein Design mit einer anpassbaren Kopfzeile auswählen, dh Sie können ein Bild Ihrer Wahl anstelle eines Standardbilds verwenden. Das gleiche gilt für Windows 98, wo Sie den Hintergrund und den Bildschirmschoner eines Designs verwenden können, während die Symbole und Sounds unverändert bleiben. Es ist bemerkenswert, dass das Thema insgesamt nicht die Funktionsweise des Programms beeinflusst, sondern nur das Aussehen.

Anpassung ist eine der wichtigsten Anforderungen und Bedürfnisse des Web 2.0. Dasselbe gilt für Lernplattformen: Schüler fühlen sich mit einer persönlichen, angepassten Site wohler als mit einer langweiligen Standard-Site. Dementsprechend kommt Moodle als beliebtes Lernmanagementsystem mit einer Vielzahl von Themes daher. Die kostenlose Bibliothek umfasst mindestens 20 Seiten mit jeweils 8-9 Themen. Die Themes werden mit einer Demo-Site, einer Download-Option, dem Namen des Erstellers und den Systemanforderungen geliefert.

In Moodle können Sie das Thema auf verschiedenen Ebenen auswählen: für die gesamte Website, für den Kurs oder nur für einen Benutzer; Die Moodle-Site muss jedoch konfiguriert werden, um Änderungen an diesen Ebenen zu ermöglichen. Die Seiten sind einzeln adressierbar, d. h. Sie können über CSS präzise Elemente auswählen. Neue Module können automatisch in ein bestimmtes Stylesheet aufgenommen werden, indem Moodle mitgeteilt wird, welchen Style sie benötigen. Es besteht auch die Möglichkeit, ein Thema auf einem anderen aufzubauen, indem Variationen des Originals erstellt werden.

Moodle hat explizite Tutorials, wie Sie Ihr eigenes Design erstellen können, und es wird angegeben, dass es am besten ist, das neue Design auf einem der Standard-Moodle-Designs zu basieren. Andernfalls, wenn Sie das Design einer anderen Person ändern, überlappen sich die beiden während des folgenden Updates. Um ein neues Thema zu verteilen, muss man es zippen und an die Themendatenbank senden.

Die Installation eines Themes erfordert das Entpacken der Theme-Datei in ein leeres lokales Verzeichnis und das Hochladen des resultierenden Ordners auf den Webserver unter /moodle/theme/[Theme Name]. Anschließend muss das Thema im Administrationsbereich unter Darstellung -> Themen ausgewählt werden.

Eines der interessanteren Moodle-Themen ist Chameleon. Dies ist sehr interaktiv und ermöglicht die Kontrolle über die meisten Stilelemente in Moodle. Es wird Designern empfohlen und basiert auf der Ajax-Technologie. Sie können Chameleon verwenden, um entweder ein neues Thema zu starten oder Änderungen an einem bestehenden vorzunehmen.

Beispiele für Websites, die mit Chameleon erstellt wurden

In der Version Moodle 2.0 wurde das Themensystem komplett überarbeitet. Elemente wie Templates, Renderer und Standardmethoden zum Hinzufügen von Javascript zu Themes wurden eingeführt. Außerdem ist die Kontrolle über Bilder und Symbole jetzt einfacher.

Die Bedeutung der Anpassung einer E-Learning-Site sollte nicht unterschätzt werden. Die Produktivität steigt, wenn die Schüler mit der Plattform vertraut sind. Natürlich ist eine benutzbare Oberfläche die beste Art, aber sie sollte auch ein Thema haben, das die Zielgruppe anspricht.